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27.12.2007

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Achsenmächte

Als Achsenmächte (engl. Axis Powers) bezeichnet man im Zusammenhang des Zweiten Weltkriegs das Deutsche Reich und seine wechselnden Bündnispartner, insbesondere Italien und Japan, und damit die Kriegsgegner der Alliierten. Daneben gab es die „Achse Berlin-Tokio“, so dass auch von einer „Achse Berlin-Rom-Tokio“ gesprochen wurde. Auf ihrem Höhepunkt der Macht beherrschten die Achsenmächte große Teile Europas, Asiens und des pazifischen Ozeans.

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Großbild mit Beschreibung | Bilderquelle Wikipedia: 1 | Lizenzhinweis


Die Bezeichnung „Achsenmächte“ geht auf eine Rede Mussolinis am 1. November 1936 zurück, in der er von einer „Achse Berlin-Rom“ sprach, nachdem kurz zuvor am 25. Oktober 1936 ein geheimer Freundschaftsvertrag zwischen dem faschistischen Italien und dem Deutschen Reich geschlossen worden war. Mussolini erklärte, dass die beiden Länder eine „Achse“ bilden würden, um welche sich die anderen europäischen Staaten drehen würden. Geschlossen wurde dieses Abkommen, als das faschistische Italien – Nazideutschland ursprünglich keineswegs freundlich gesinnt – sich aufgrund des Äthiopienkriegs der Kritik des Völkerbundes ausgesetzt sah, von Deutschland jedoch Beistand erhielt. Später wandelte sich diese Freundschaft in ein Bündnis, von Mussolini Stahlpakt genannt. Ein entsprechender Bündnisvertrag wurde vom deutschen Außenminister Joachim von Ribbentrop und seinem italienischen Kollegen Galeazzo Ciano im Beisein Hitlers am 22. Mai 1939 in Berlin unterzeichnet.

Am 27. September 1940 schlossen die „Haupt-Achsenmächte“ den Dreimächtepakt: Das Großdeutsche Reich unter seinem „Führer“ Adolf Hitler und während der letzten Kriegstage unter Reichspräsident Karl Dönitz. Das faschistische Italien, zunächst als Königreich Italien, später dann als Italienische Sozialrepublik, unter „Il Duce“ Benito Mussolini, der im Namen Königs Viktor Emanuel III. bis September 1943 regierte, bis der König Mussolini entließ und den Alliierten beitrat. Das Japanische Kaiserreich unter Kaiser Hirohito und Premierminister Tōjō Hideki und während der letzten Kriegstage unter Premierminister Koiso Kuniaki und Suzuki Kantaro. Kurzzeitig erhielt der italienische Name Roberto eine neue Bedeutung als Abkürzung von Rom-Berlin-Tokio.

Weitere Mitglieder des Dreimächtepakts In der Folgezeit traten weitere Staaten diesem Bündnis bei: Ungarn am 20. November 1940 Rumänien am 23. November 1940 Slowakei am 24. November 1940 Bulgarien am 1. März 1941 Jugoslawien am 25. März 1941 Kroatien am 15. Juni 1941 Siehe auch: Dreimächtepakt

Ob bestimmte Länder tatsächlich Teil der „Achse“ gewesen sind, wird heute kontrovers diskutiert, besonders bei den Ländern, die der „Achse“ erst unter Zwang und/oder vollständiger militärischer Besetzung beitraten. Länder, die formal dem Dreimächtepakt von 1940 beitraten (Deutschland, Italien und Japan als Gründungsmitglieder) gelten als Teil der „Achse“, außer Jugoslawien, das durch die deutsche Wehrmacht besetzt wurde, nachdem seine Achsen-freundliche Regierung gestürzt worden war, als man den Vertrag unterzeichnet hatte. Auch Kroatien, ein nominell unabhängiges Land, das durch eine Teilung Jugoslawiens entstanden war, galt als Mitglied der „Achse“. Thailand trat dem Dreimächtepakt zwar nicht bei, schloss aber 1942 ein militärisches Bündnis mit Japan und erklärte den USA und Großbritannien den Krieg.

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Deutsches Reich | Angriff auf Polen | 01.09.1939 | 07.12.1941 | Hitler-Stalin-Pakt | Nationalsozialismus | Pearl Harbor | Alliierte | Kriegsverlauf | Holocaust | Juden | Atombombe | Hiroshima | Nagasaki

Quellenangabe


Quelle: Wikipedia, Eintrag: Achsenmächte (Autoren), Der Inhalt unterliegt der GNU-Lizenz für freie Dokumentation, View complete License here