Aktuelles

23.10.2007

Unsere Online-Bibliothek hat seine ersten Werke eingeräumt

read more ...

23.10.2007

Kennen Sie Seiten, Projekte oder Bücher zu unserem Thema, dann sprechen Sie uns an

read more ...

Anzeige





Bookmark us



Add to Firefox

Hosting by Profi-Host



Bildqulle Wikimedia




Bildqulle Wikimedia




Bildqulle Wikimedia




Bildqulle Wikimedia




Bildqulle Wikimedia




Bildqulle Wikimedia




Bildqulle Wikimedia











Bildqulle Wikimedia




Bildqulle Wikimedia




Bildqulle Wikimedia




Bildqulle Wikimedia




Bildqulle Wikimedia




Bildqulle Wikimedia




Bildqulle Wikimedia





KZ Auschwitz I (Stammlager)


Auschwitz I, das Stammlager, war neben KZ Auschwitz II–Birkenau und KZ Auschwitz III–Monowitz eines der großen deutschen Konzentrationslager in der polnischen Kleinstadt Oświęcim (dt: Auschwitz), etwa 60 km westlich von Kraków (dt. Krakau). Teile des Lagers in Oświęcim sind heute staatliches polnisches Museum bzw. Gedenkstätte.

Seit dem 27. Juni 2007 trägt das KZ Auschwitz insgesamt als UNESCO-Weltkulturerbe die offizielle Bezeichnung „Auschwitz-Birkenau – deutsches nationalsozialistisches Konzentrations- und Vernichtungslager“.[1] Die SS-interne Abkürzung in der Zeit des Nationalsozialismus lautete K. L. Auschwitz. Die Nummerierung der Teillager wurde vor allem in der Nachkriegszeit zur eindeutigen Unterscheidung verwendet.

Aus Oberartikel: KZ-Auschwitz (Komplex)


Als KZ Auschwitz wird ein Komplex von deutschen Konzentrationslagern und einem Vernichtungslager während der Zeit des Nationalsozialismus im besetzten Polen nahe der Stadt Auschwitz (polnisch Oświęcim) bezeichnet. Dieser Komplex gliedert sich in drei große Lager und insgesamt 39 kleinere Nebenlager auf....mehr lesen

KZ Auschwitz - Stammlager I

  • [Planung des Lagers]


  • [Aufbau und Ausbau ]


  • [Verwaltung]


  • [Funktionshäftlinge]


  • [Häftlinge]


  • [Tötung und Vernichtung]


  • [Experimente an Häftlingen]


  • [Einzelne Gebäude]


  • [Räumung und Befreiung]


  • [Auschwitz als Gedenkort]


  • [Quelle]

  • Planung des Lagers



    Bereits 1916 errichtete die Stadt Oświęcim ein Barackenlager für Sachsengänger genannte Erntehelfer. Nach dem Angriff auf Polen 1939 verschleppten die deutschen Besatzer zunehmend jüdische Polen im Zuge ihrer Germanisierungspolitik in das nun in Auschwitz umbenannte Lager. Im Folgejahr errichteten die deutschen Besatzer aus den ursprünglichen Unterkünften für die Saisonarbeiter das Konzentrationslager, um in der polnischen Phase des KZ bis Mitte 1942, polnische Regimegegner zu internieren und als Zwangsarbeiter einzusetzen.

    Ursprünglich war das KZ Auschwitz wegen seiner „günstigen verkehrstechnischen Lage“ als Quarantäne- und Durchgangslager für verhaftete polnische Staatsangehörige aus Oberschlesien geplant, die als Zwangsarbeiter nach Deutschland verschleppt werden sollten. Da es in der Nähe Sand- und Kiesgruben gab, wurde der Standort auch als SS-Wirtschaftsbetrieb interessant. Durch Zwangsumsiedlung ließ Heinrich Himmler eine Sicherheitszone von 20 Quadratkilometern räumen, auf der ein landwirtschaftliches Mustergut für Zuchtvieh und Saatgut entstehen sollte.

    Pläne für die Errichtung eigener Rüstungsbetriebe stießen innerhalb des Machtapparates auf Widerspruch. Die SS übernahm aber Reparaturaufträge für die Wehrmacht und vermietete „ihre“ Häftlinge an Privatunternehmen, die sie als Zwangsarbeiter in zahlreichen Nebenlagern und Außenkommandos einsetzten.

    An der Planung war auch der Vorstand der I.G. Farben, hier besonders das Vorstandsmitglied Otto Ambros, beteiligt, der einen geeigneten Standort für die Buna-Produktion suchte und bereits im Laufe des Jahres 1940 erkannte, dass Auschwitz über genügend geeignetes Gelände verfügte und dass die notwendigen Rohstoffe, Wasser, Kalk, Salz und Kohle in der Nähe von Auschwitz in großen Mengen vorhanden waren.

    Im Dezember 1940 besichtigte Ambros den in Frage kommenden Bereich. Am 1. März 1941 trafen Himmler und eine Abordnung der I.G. Farben zu einer Ortsbesichtigung in Auschwitz zusammen und am 7. April 1941 fand in Kattowitz die Gründungssitzung des Buna-Werkes statt. Dieses Werk wurde, zusammen mit anderen Produktionsstätten der I.G. Farben, das spätere KZ Auschwitz III–Monowitz.

    nach oben

    Aufbau und Ausbau



    Auschwitz I wurde im Mai 1940 entgegen der ersten Planung nicht als Durchgangslager, sondern als Konzentrations- und Arbeitslager eingerichtet. Der erste Häftlingstransport erreichte Auschwitz I am 20. Mai 1940.[2] Der Transport bestand aus reichsdeutschen Strafgefangenen, die als Funktionshäftlinge Aufsichts- und Kontrollfunktionen übernehmen sollten (Häftlingsnummern 1–30). Am 14. Juni 1940 folgte dann der nächste Transport mit 728 polnischen politischen Gefangenen aus Tarnów (Häftlingsnummern 31–759). In diesem Transport befand sich auch Wieslaw Kielar (Häftlingsnummer 290), der später über seinen fünfjährigen Aufenthalt in Auschwitz umfassend Zeugnis ablegte.

    Alte polnische Armeekasernen, die teils von einer Mauer umgeben waren, boten sich für den Verwendungszweck als Konzentrations- und Arbeitslager an. 18 Backsteingebäude wurden zum Teil aufgestockt und ein Krankenbau sowie ein Lagergefängnis hergerichtet, das ab August 1941 als Block 11 bezeichnet wurde. Wachtürme und Drahtverhaue wurden hinzugebaut. Außerhalb lagen zwei Gebäude für Verwaltung und zur Unterbringung der Wachmannschaft sowie ein Krematorium, das in einem von Erdmassen abgeschirmten ehemaligen Munitionsbunker eingerichtet wurde.

    Dieses Kerngebiet wurde von 1942 bis 1944 durch zahlreiche Bauten für Verwaltung, Lagerhallen und Werkstätten sowie 20 Häftlingsunterkünfte flächenmäßig vervierfacht. Der ehemalige Haupteingang zum Lager mit dem zynischen Motto „Arbeit macht frei“ befand sich seit 1942 innerhalb des vergrößerten Lagers.

    nach oben

    Verwaltung



    Das Wirtschafts- und Verwaltungshauptamt (WVHA) der SS steuerte ab 1942 die Konzentrationslager und verwaltete die großteils dazu gehörigen SS-eigenen Industrie-, Gewerbe- und Landwirtschaftsbetriebe wie ein gewinnorientiertes Unternehmen.

    Bereits im März 1941 ordnete Himmler eine Vergrößerung des Lagers an. Im Oktober begann der Bau des Vernichtungslagers Auschwitz II–Birkenau, das nach erster Planung sogar 150.000 sowjetische Kriegsgefangene als Häftlinge fassen sollte. Wie andere Lager bestand auch das KZ Auschwitz schließlich aus mehreren Teilen:

    1. KZ Auschwitz I (Stammlager) ab Mai 1940
    2. KZ Auschwitz II–Birkenau ab Oktober 1941. Dort fanden ab 1942 die fabrikmäßigen Massentötungen mit Giftgas statt.
    3. KZ Auschwitz III–Monowitz im Ort Monowitz. Zunächst Ende 1942 unter der Bezeichnung Buna-Lager als Nebenlager von Auschwitzeingerichtet, war es zeitweilig organisatorisch eigenständiges Zwangsarbeitslager für verschiedene Industrieansiedlungen.
    4. rund 40 Nebenlager des KZ Auschwitz I, uneinheitlich als Arbeitslager, Außenlager, Zweiglager oder Außenkommando bezeichnet. Lagerkommandanten des Stammlagers waren

    1. Rudolf Höß (Lagerkommandant von April 1940 bis November 1943, als Standortältester und Koordinator der „Ungarn-Aktion“ von Mai bis Juli 1944 erneut in Auschwitz)
    2. Arthur Liebehenschel (Lagerkommandant von November 1943 bis Mai 1944)
    3. Richard Baer (Lagerkommandant ab Mai 1944)

    Auch die Verantwortung für die Verwaltung von Auschwitz I und II lag in der Regel beim jeweiligen Lagerkommandanten des Stammlagers. Nur im Zeitraum von November 1943 bis November 1944 hatte Auschwitz-Birkenau mit Friedrich Hartjenstein und Josef Kramer eigene Lagerkommandanten. In Auschwitz-Monowitz wurde Heinrich Schwarz ab November 1943 als Lagerkommandeur eingesetzt. Einige Verwaltungseinrichtungen, wie beispielsweise die Politische Abteilung mit Karteiführung und Standesamt, blieben stets im Stammlager konzentriert.

    nach oben

    Funktionshäftlinge



    Die Lagerführung übertrug einige Kontroll- und Verwaltungsaufgaben an so genannte Funktionshäftlinge. Es gab Lagerälteste, denen sogar eine Art Vorschlagsrecht bei der Auswahl weiterer Funktionshäftlinge zugestanden wurde. Den SS-Blockführern waren Häftlinge als Blockälteste, Stubenälteste und Stubendienste unterstellt. In den Arbeitskommandos gab es Kapos und Vorarbeiter; in der Verwaltung waren Häftlinge in der Schreibstube eingesetzt.

    Die Funktionshäftlinge waren durch Armbinden kenntlich und genossen Vorteile, standen aber immer unter dem Druck, ihr Amt zu verlieren, wenn eine Anordnung missachtet oder eine Arbeitsleistung nicht erreicht wurde. Bis zu 5% aller Häftlinge waren mit – meist geringfügigen – Funktionen beauftragt. Ihre Überlebenschancen waren deutlich höher, weil sie nicht bei Wind und Wetter kräftezehrende Schwerstarbeit leisten mussten. In der von der SS eingerichteten „Lagerselbstverwaltung“ waren jüdische Häftlinge nur selten mit Funktionsaufgaben beauftragt; Juden hatten in der Lagerhiercharchie den tiefsten Rang inne. Oft waren deutsche Kriminelle als Kapos eingesetzt, die ihre erschöpften Mithäftlinge durch Terror und Misshandlungen antrieben.

    Unter Arthur Liebehenschel, der ab November 1943 für wenige Monate als neuer Lagerkommandant eingesetzt war, wurden viele Funktionsstellen mit politischen Gefangenen besetzt, außerdem wurden der Strafarrest und das Spitzelwesen abgeschafft, so dass sich die Haftbedingungen für die kurze Dauer seiner Dienstzeit spürbar verbesserten.

    nach oben

    Häftlinge



    Herkunft und Haftgründe Zunächst wurden hauptsächlich polnische Oppositionelle und Intellektuelle interniert. Ursprünglich für 10.000 Personen geplant, waren Anfang 1942 im Stammlager 11.703 Häftlinge untergebracht, unter ihnen 1.510 russische Kriegsgefangene. 1944 wurde mit rund 18.500 eine Höchstzahl der Häftlinge im Stammlager ermittelt.

    Russische Kriegsgefangene gab es im Stammlager von Oktober 1941 bis Mai 1942. Vom März 1942 bis August 1942 waren im Stammlager vorübergehend 1000 Frauen untergebracht, die aus dem KZ Ravensbrück gekommen waren. Ende 1944 wurden 6000 Frauen aus Auschwitz-Birkenau in die Erweiterungsbauten des Stammlagers überführt.

    Aufnahmeprozedur

    Als „Zugänge“ mussten die Häftlinge im Block 26 des Stammlagers (ab 1944 in einem neu errichteten Gebäudekomplex) ihre Privatsachen abliefern. Die Häftlinge wurden geduscht, geschoren, fotografiert und registriert; ab 1942 wurde ihnen meist auf dem linken Unterarm die Häftlingsnummer aus einer der sechs Nummernserien eintätowiert.

    Sie erhielten Holzpantinen und gestreifte Häftlingsanzüge, auf denen sie durch Winkel als politischer Schutzhäftling, jüdischer Schutzhäftling, Krimineller, Asozialer, Emigrant, Zigeuner, Zeuge Jehovas (Bibelforscher) oder Homosexueller gekennzeichnet wurden. In den letzten Kriegsjahren mangelte es an Häftlingskleidung, so dass innerhalb des Lagers auch umgearbeitete Zivilkleidung getragen wurde.

    nach oben

    Tötung und Vernichtung



    Unter den Inhaftierten war die Sterblichkeit sehr groß. Ursachen waren Unterernährung, mangelhafte Hygiene, Krankheit (z.B. Fleckfieber, Typhus oder Durchfallerkrankungen), Schwerstarbeit und Misshandlungen. In der ersten Periode seines Bestehens von Juli 1940 bis März 1941 verstarben im Stammlager mindestens 2.500 Häftlinge.

    Zwischen März 1941 bis Januar 1942 starben beim Ausbau des Stammlagers, beim Bau von Buna und bei Errichtung des Lagers in Birkenau rund 18.000 Häftlinge des Stammlagers. Nach Schätzungen sind im Stammlager insgesamt 60.000 bis 70.000 Menschen ums Leben gekommen.

    Das Lager diente daneben als Hinrichtungsstätte. Polnische Widerstandskämpfer, Geiseln und angebliche Saboteure aus Oberschlesien wurden dort von einem Standgericht der Gestapo unter Leitung zunächst von Rudolf Mildner, später dann von Johannes Thümmler verhört, verurteilt und hingerichtet. Diese Opfer wurden nicht als Häftlinge registriert, so dass ihre Anzahl nicht aus den Unterlagen von Auschwitz zu ermitteln ist.

    Darüber hinaus kam es zu Massentötungen von registrierten Häftlingen, wobei man die verschiedensten Methoden anwandte und erprobte:

    1. Im November 1940 wurden erstmals 40 polnische politische Häftlinge in einer Kiesgrube nahe dem Lager erschossen.

    2. Ende Juli 1941 wurden im Rahmen der „Aktion 14f13“ etwa 570 Häftlinge aus Auschwitz in die NS-Tötungsanstalt Sonnenstein gebracht und dort mit Kohlenstoffmonoxid vergast.

    3. Im Juli 1941 wurden mehrere Hundert russische Kriegsgefangene in einer Kiesgrube erschlagen.

    4. Im August 1941 injizierten Ärzte mehreren Häftlingen Evipan, Äther oder Phenol, um dann ihre tödliche Wirkung vergleichen zu können.

    Gleichfalls im August 1941 probierte SS-Hauptsturmführer Karl Fritzsch an sowjetischen Kriegsgefangenen die tödliche Wirkung des als Insektizid entwickelten Blausäurepräparats Zyklon B aus.

    5. Am 11. November 1941 wurden 151 Häftlinge an einem eigens eingerichteten „Schussfang“ bei Block 11 durch Genickschüsse hingerichtet.

    6. Ende des Jahres 1941, möglicherweise sogar schon Anfang September, wurden im Keller von Block 11 etwa 250 selektierte Kranke und 600 sowjetische Kommissare und Offiziere mit Zyklon B vergast.

    7. Ende 1941 wurde der Leichenkeller des Krematoriums, der über eine Entlüftungsanlage verfügte, zur Vergasung 900 russischer Kriegsgefangener benutzt.

    Die Suche nach Methoden, die für die Vollstrecker dieser Massentötungen psychisch „weniger belastend“ sein sollten, werden oft nicht als zwingender Beweis dafür akzeptiert, dass zu diesem Zeitpunkt der Massenmord an Juden bereits beschlossene Sache war. Aufgrund weiterer Indizien sind die meisten Historiker davon überzeugt, dass der Entschluss zum Holocaust im Spätsommer oder Herbst des Jahres 1941 gefasst wurde.

    Die Massenvernichtung von Juden begann vermutlich Ende März oder im Mai 1942 im KZ Auschwitz II–Birkenau. In einem zu Gaskammern umgerüsteten Bauernhaus wurden in einem Transportzug verschleppte polnische Juden aus Oberschlesien und dem Dąbrowa-Gebiet mit Zyklon B umgebracht und ihre Leichen in Massengräbern beseitigt.

    nach oben

    Experimente an Häftlingen



    Der SS-Ehrenbrigadeführer und SS-Arzt Carl Clauberg führte Experimente zur Massensterilisation von Frauen aus. Er begann seine Versuche im Dezember 1942 im Frauenlager Auschwitz-Birkenau, wechselte im April 1943 in den Block 10 des Stammlagers und setze die Experimente später in einem Bau des Erweiterungsgeländes vom Stammlager fort. Seine Methode bestand darin, durch chemische Substanzen eine Verstopfung der Eileiter hervorzurufen. Die Versuchsperson wurde im Glauben gelassen, es handele sich um eine gynäkologische Untersuchung. Am 1. Oktober 1943 waren bei ihm 394 „weibliche Häftlinge für Versuchszwecke“ notiert. Ein Teil der Versuchspersonen starb oder wurde getötet und seziert.

    Der SS-Sturmbannführer und SS-Arzt Horst Schumann experimentierte zunächst in Baracke 30 des Frauenlagers in Birkenau mit Röntgenstrahlen, um Frauen unfruchtbar zu machen. Diese Versuche wurden später im Stammlager in Block 10 fortgeführt und erweitert. Schumann sterilisierte ungefähr 200 jüdische Männer und kastrierte sie später.

    Eduard Wirths, vom 1. September 1942 bis zum 18. Januar 1945 SS-Standortarzt, führte im Stammlager pharmazeutische Experimente durch. Weitere sechs Ärzte sind namhaft, die sich an teils tödlichen Erprobungen von neuartigen Medikamenten beteiligten.

    Im April 1943 wurde ein Raum des Blocks 10 der Hygiene-Bakteriologischen Untersuchungsstelle der Waffen-SS Südost zugewiesen, die sich mit bakteriologischen, chemischen, pathologisch-anatomischen und anderweitigen Forschungen befassen sollte. Einen Monat später, im Mai 1943, wurde die Untersuchungsstelle nach Rajsko bei Auschwitz verlegt.

    SS-Hauptsturmführer Josef Mengele, der Untersuchungen an Zwillingen und Versuche an kleinwüchsigen Menschen vornahm und einige in der Endphase zu Forschungszwecken tötete, war nicht im Stammlager eingesetzt, sondern im Zigeuner-Familienlager tätig.

    Erhalten sind Unterlagen, dass die Firma Bayer 150 weibliche Häftlinge für „170 RM je Stück“ anforderte und erhielt. In einem weiteren Schreiben hieß es dann: „Die Experimente sind durchgeführt worden, alle Personen sind gestorben. In Kürze werden wir uns mit Ihnen zwecks weiterer Lieferungen in Verbindung setzen.

    nach oben

    Einzelne Gebäude



    Lagergefängnis

    Im Block 11 (nach alter Nummerierung bis August 1941 Nr. 13) befand sich ein Lagergefängnis. Im Keller des „Bunkers“ befanden sich vier Stehzellen ohne Lichteinlass, deren Grundfläche kaum ein Quadratmeter maß. Stehbunker war eine Bestrafung für so genannte Lagervergehen: Ein Häftling wurde zum Beispiel zu sieben Nächten Stehbunker verurteilt, weil er in seinem Strohsack eine Häftlingsmütze gegen die Kälte versteckt hatte.

    Als Repressalie für die Flucht eines Häftlings aus dem Stammlager suchten Höß und Fritzsch erstmals am 23. April 1941 zehn Geiseln unter den Häftlingen des Blocks 2 aus und verurteilten sie zum Hungertod im Bunker. Am 29. Juli 1941 opferte sich Pater Maximilian Kolbe, indem er sich für eine der ausgewählten Geiseln austauschen ließ.

    Zwischen den Blöcken 11 und 10 wurde eine Mauer errichtet, die Schwarze Wand, an der Häftlinge hingerichtet wurden. Sie mussten sich zuvor ausziehen, dann wurden Häftlingsnummer, Namen und Geburtsdatum aufgeschrieben und die SS-Männer schossen ihnen in den Hinterkopf.

    Lagerbordell

    Das Lagerbordell wurde ab Juni 1943 auf Geheiß Himmlers im Block 24a (gegenwärtig Sitz des Museum-Archivs) eingerichtet. Zuvor hatte die SS den Plan verworfen, eine Bordellbaracke (Bauvorhaben 93) hinter dem Block 11 zu errichten. Es eröffnete im Oktober 1943 und sollte privilegierten Funktionshäftlingen zur Belohnung dienen.

    Den SS-Wachen war der Besuch verboten, sie besuchten ein Bordell in der Stadt Auschwitz. Über 60 deutsche, polnische und ukrainische Frauen selektierte die SS im Frauenlager in KZ Auschwitz II–Birkenau für die beiden Bordellkommandos in Auschwitz I und KZ Auschwitz III–Monowitz. Das Lagerbordell bestand bis wenige Tage vor der Evakuierung von Auschwitz.

    Gaskammer und Krematorium

    Ein ehemaliger Munitionsbunker, der etwas abseits lag, wurde zu einem Krematorium umgebaut. Dort wurden auch Exekutionen durch das Gestapo-Standgericht für Oberschlesien durchgeführt. Im Sommer 1941 war eine Lüftungsanlage installiert worden. Räume des Krematoriums wurden zu einer Gaskammer umgebaut, indem man mehrere Einschüttlöcher in die Decke schlug.

    Dort wurden im Dezember 1941 in einer Aktion 900 sowjetische Kriegsgefangene mit dem Insektizid Zyklon B umgebracht. Nachweisbar ist auch die Vergasung 400 arbeitsunfähiger jüdischer Zwangsarbeiter, die im Februar 1942 aus Oberschlesien dorthin verbracht wurden. Diese erste und einzige Gaskammer im Stammlager wurde nur bis zum Mai 1942 benutzt.

    Das Krematorium selbst war bis Ende Juli 1943 in Betrieb. Seine Kapazität reichte auch nach einer Umrüstung nicht aus. Nach erhaltenen Bauunterlagen für die Erweiterung des Stammlagers vom Juni 1941 und Februar 1942 plante man den Neubau eines größeren Krematorium in Auschwitz I. Doch die vom Oktober 1941 datierte Bestellung für fünf Dreimuffelöfen bei der Firma J. A. Topf und Söhne wurde im Februar 1942 storniert; die Öfen wurden für das Krematorium II in Auschwitz-Birkenau benötigt. Das „Alte Krematorium“ (oder Krem. I) wurde in einen Luftschutzbunker für die SS-Wachmannschaften umgebaut. Dabei wurden die Öffnungen für das Einschütten von Zyklon B mit Beton verschlossen.

    Nach dem Krieg machten die polnischen Behörden diese Umbauten rückgängig, um ein museales Anschauungsobjekt zu schaffen. Tatsächlich sind also die heute gezeigten Einfüllstutzen erst nach 1945 entstanden. Aus dieser Tatsache ziehen Holocaust-Leugner eines ihrer beliebtesten Argumente. Nach Zeugnis des damals beim Rückbau beteiligten Polen Adam Zlobnicki waren die nachträglich zubetonierten Öffnungen deutlich erkennbar. Fotos aus der Zeit vor der Rekonstruktion belegen diese Aussage.

    Man vermutet, dass im Krematorium des Stammlagers insgesamt bis zu 36.000 Tote eingeäschert wurden. Die Anzahl der an diesem Ort vergasten Opfer ist nur ein geringer Bruchteil davon.

    nach oben

    Räumung und Befreiung



    Zwischen dem 17. Januar und dem 23. Januar 1945 wurden ungefähr 60.000 Häftlinge aus den Lagern in Auschwitz „evakuiert“. Sie wurden auf Teilstrecken in offenen Güterwaggons transportiert und in Todesmärschen nach Westen getrieben. Entkräftete Häftlinge, die nicht in der Marschkolonne Schritt halten konnten, wurden erschossen. Wahrscheinlich haben 9000 bis 15.000 Menschen die Lagerauflösung nicht überlebt.

    In den Lagern und Außenstellen blieben etwa 7.500 Häftlinge zurück, die zu schwach oder zu krank zum Marschieren waren. In mehreren Außenstellen hatte die SS vor dem Abrücken etwa 300 entkräftete Häftlinge erschossen. Manche Forscher nehmen an, dass eine Vernichtungsaktion für die zurückgelassenen Gefangenen geplant war, die nur durch das rasche Vorrücken der Roten Armee zunichte gemacht wurde.

    Zuerst wurde das Lager Monowitz am Vormittag des 27. Januar 1945 von den Einheiten der 60. Armee der 1. Ukrainischen Front befreit. Bei der Befreiung des Stammlagers verloren 232 sowjetische Soldaten im Kampf mit sich zurückziehenden Deutschen ihr Leben. Im Stammlager, das gegen 15 Uhr des 27. Januar erreicht wurde, fanden die Befreier rund 1.200 kranke Häftlinge vor; in Birkenau waren 5800 verblieben. Trotz aller ärztlicher Bemühung verstarben noch viele der befreiten Häftlinge in den folgenden Tagen.

    nach oben

    Auschwitz als Gedenkort



    In Auschwitz befindet sich heute das Staatliche Museum Auschwitz-Birkenau. Es ist als Museum und Gedenkstätte seit 1979 eingetragen in die Liste des Weltkultur- und Naturerbes der Menschheit und zählt jährlich etwa 700.000 Besucher.

    Als der Lagerkomplex von Auschwitz nach dem Krieg zu einer musealen Denkstätte umgewidmet wurde, beschränkte man sich auf das Kerngebiet des Stammlagers, wie es vor 1942 bestanden hatte. Große Teile des Geländes mit nationalsozialistischen Steinbauten wurden ausgegrenzt und vom Militär genutzt. Das Häftlingsaufnahmegebäude wurde zum Empfangszentrum umgebaut, wodurch seine ursprüngliche Funktion heute unkenntlich ist.

    Das Krematorium mit Öfen und Gaskammer wurde rekonstruiert. Dem Besucher wird nicht eindeutig vermittelt, dass die eigentliche Stätte des Völkermords drei Kilometer entfernt in Auschwitz-Birkenau liegt. Bis 1991 gab eine Tafel an der Rampe in Birkenau die Zahl der in Auschwitz Ermordeten mit 4 Millionen an, obgleich diese unmittelbar nach Kriegsende erfolgte sowjetische Schätzung längst von Historikern widerlegt und als um ein Mehrfaches überhöht bezeichnet worden war. Holocaustleugner nutzten solche vermeidbaren Unstimmigkeiten für ihre Argumentation aus.

    Im Gründungsstatut für das Staatliche Museum Auschwitz-Birkenau wurde 1947 festgelegt, dass der Ort der Erinnerung „an das Märtyertum des polnischen Volkes und anderer Völker in Oświęcim“ dienen solle. Für die polnische Geschichte ist das Stammlager von herausragender symbolischer Bedeutung: Hier wurden nationalbewusste Polen als Geiseln und Widerstandskämpfer an der “Schwarzen Wand” erschossen, hier erduldeten vorbildhafte Männer wie Maksymilian Rajmund Kolbe im Todesblock den Opfertod. Die offizielle Flagge zeigt symbolhaft das rote Dreieck, die Kennzeichnung des nichtjüdischen politischen Häftlings. Der Holocaust als Tragödie des jüdischen Volkes, die mit dem Ort Auschwitz-Birkenau verknüpft ist, wird allein durch Ausstellungsstücke in Block 4 und Block 5 repräsentiert.

    Als „unrechtmäßige Aneignung“ empfanden jüdische Überlebende die Bemerkung des polnischstämmigen Papstes Johannes Paul II. beim Besuch am 7. Juni 1979, der von „sechs Millionen polnischer Opfer des Völkermordes“ sprach. Irritationen, Proteste und handgreifliche Auseinandersetzungen gab es nach der Gründung eines Klosters in unmittelbarer Nachbarschaft des Lagers, bis die Karmeliterinnen 1993 ihr christliches Gebetszentrum in mäßigem Abstand neu errichteten. Erhebliche Auseinandersetzungen gab es vor der 1987 erfolgten Seligsprechung der Karmeliterschwester Theresa Benedicta vom Kreuz, die 1998 kanonisiert wurde. Sie war vom jüdischen Glauben zum Christentum konvertiert, als Jüdin verfolgt und in Auschwitz-Birkenau ermordet worden. Verehrer setzten ihr dort ein Kreuz; jüdische Besucher fühlten sich provoziert und stellten einen Davidstern auf. Der Streit uferte aus und offenbarte Spannungen zwischen katholischer Kirche und Juden.

    Im Herbst 1989 wurde eine Kommission berufen, die eine Umwandlung der Gedenkstätten mit einer für alle Opfergruppen annehmbaren Lösung finden sollte. Einer der Vorschläge läuft auf eine Trennung der Gedenkstätten hinaus. Auschwitz I würde als zentraler Ort für Polen und christliche Verfolgte dienen; Auschwitz II sollte würdige Erinnerungsstätte des Holocaust werden. Eine derartige Kompromisslösung, die Empfindlichkeiten berücksichtigen würde, ist bislang nicht umgesetzt worden.

    nach oben

    Kommentar hierzu abgeben oder Artikel schreiben

    Quellenangabe


    Quelle: Wikipedia, Eintrag: KZ Auschwitz, (Autoren) | KZ Auschwitz-Birkenau, (Autoren) | KZ Auschwitz III Monowitz, (Autoren) | Liste der Außenlager des KZ Auschwitz, (Autoren) | Der Inhalt unterliegt der GNU-Lizenz für freie Dokumentation

    GNU Free Documentation License

    Version 1.2, November 2002

    Copyright (C) 2000,2001,2002 Free Software Foundation, Inc.
    59 Temple Place, Suite 330, Boston, MA 02111-1307 USA
    Everyone is permitted to copy and distribute verbatim copies
    of this license document, but changing it is not allowed.

    0. PREAMBLE

    The purpose of this License is to make a manual, textbook, or other
    functional and useful document “free” in the sense of freedom: to
    assure everyone the effective freedom to copy and redistribute it,
    with or without modifying it, either commercially or noncommercially.
    Secondarily, this License preserves for the author and publisher a way
    to get credit for their work, while not being considered responsible
    for modifications made by others.

    This License is a kind of “copyleft”, which means that derivative
    works of the document must themselves be free in the same sense. It
    complements the GNU General Public License, which is a copyleft
    license designed for free software.

    We have designed this License in order to use it for manuals for free
    software, because free software needs free documentation: a free
    program should come with manuals providing the same freedoms that the
    software does. But this License is not limited to software manuals;
    it can be used for any textual work, regardless of subject matter or
    whether it is published as a printed book. We recommend this License
    principally for works whose purpose is instruction or reference.

    1. APPLICABILITY AND DEFINITIONS

    This License applies to any manual or other work, in any medium, that
    contains a notice placed by the copyright holder saying it can be
    distributed under the terms of this License. Such a notice grants a
    world-wide, royalty-free license, unlimited in duration, to use that
    work under the conditions stated herein. The “Document”, below,
    refers to any such manual or work. Any member of the public is a
    licensee, and is addressed as “you”. You accept the license if you
    copy, modify or distribute the work in a way requiring permission
    under copyright law.

    A “Modified Version” of the Document means any work containing the
    Document or a portion of it, either copied verbatim, or with
    modifications and/or translated into another language.

    A “Secondary Section” is a named appendix or a front-matter section of
    the Document that deals exclusively with the relationship of the
    publishers or authors of the Document to the Document’s overall subject
    (or to related matters) and contains nothing that could fall directly
    within that overall subject. (Thus, if the Document is in part a
    textbook of mathematics, a Secondary Section may not explain any
    mathematics.) The relationship could be a matter of historical
    connection with the subject or with related matters, or of legal,
    commercial, philosophical, ethical or political position regarding
    them.

    The “Invariant Sections” are certain Secondary Sections whose titles
    are designated, as being those of Invariant Sections, in the notice
    that says that the Document is released under this License. If a
    section does not fit the above definition of Secondary then it is not
    allowed to be designated as Invariant. The Document may contain zero
    Invariant Sections. If the Document does not identify any Invariant
    Sections then there are none.

    The “Cover Texts” are certain short passages of text that are listed,
    as Front-Cover Texts or Back-Cover Texts, in the notice that says that
    the Document is released under this License. A Front-Cover Text may
    be at most 5 words, and a Back-Cover Text may be at most 25 words.

    A “Transparent” copy of the Document means a machine-readable copy,
    represented in a format whose specification is available to the
    general public, that is suitable for revising the document
    straightforwardly with generic text editors or (for images composed of
    pixels) generic paint programs or (for drawings) some widely available
    drawing editor, and that is suitable for input to text formatters or
    for automatic translation to a variety of formats suitable for input
    to text formatters. A copy made in an otherwise Transparent file
    format whose markup, or absence of markup, has been arranged to thwart
    or discourage subsequent modification by readers is not Transparent.
    An image format is not Transparent if used for any substantial amount
    of text. A copy that is not “Transparent” is called “Opaque”.

    Examples of suitable formats for Transparent copies include plain
    ASCII without markup, Texinfo input format, LaTeX input format, SGML
    or XML using a publicly available DTD, and standard-conforming simple
    HTML, PostScript or PDF designed for human modification. Examples of
    transparent image formats include PNG, XCF and JPG. Opaque formats
    include proprietary formats that can be read and edited only by
    proprietary word processors, SGML or XML for which the DTD and/or
    processing tools are not generally available, and the
    machine-generated HTML, PostScript or PDF produced by some word
    processors for output purposes only.

    The “Title Page” means, for a printed book, the title page itself,
    plus such following pages as are needed to hold, legibly, the material
    this License requires to appear in the title page. For works in
    formats which do not have any title page as such, “Title Page” means
    the text near the most prominent appearance of the work’s title,
    preceding the beginning of the body of the text.

    A section “Entitled XYZ” means a named subunit of the Document whose
    title either is precisely XYZ or contains XYZ in parentheses following
    text that translates XYZ in another language. (Here XYZ stands for a
    specific section name mentioned below, such as “Acknowledgements”,
    “Dedications”, “Endorsements”, or “History”.) To “Preserve the Title”
    of such a section when you modify the Document means that it remains a
    section “Entitled XYZ” according to this definition.

    The Document may include Warranty Disclaimers next to the notice which
    states that this License applies to the Document. These Warranty
    Disclaimers are considered to be included by reference in this
    License, but only as regards disclaiming warranties: any other
    implication that these Warranty Disclaimers may have is void and has
    no effect on the meaning of this License.

    2. VERBATIM COPYING

    You may copy and distribute the Document in any medium, either
    commercially or noncommercially, provided that this License, the
    copyright notices, and the license notice saying this License applies
    to the Document are reproduced in all copies, and that you add no other
    conditions whatsoever to those of this License. You may not use
    technical measures to obstruct or control the reading or further
    copying of the copies you make or distribute. However, you may accept
    compensation in exchange for copies. If you distribute a large enough
    number of copies you must also follow the conditions in section 3.

    You may also lend copies, under the same conditions stated above, and
    you may publicly display copies.

    3. COPYING IN QUANTITY

    If you publish printed copies (or copies in media that commonly have
    printed covers) of the Document, numbering more than 100, and the
    Document’s license notice requires Cover Texts, you must enclose the
    copies in covers that carry, clearly and legibly, all these Cover
    Texts: Front-Cover Texts on the front cover, and Back-Cover Texts on
    the back cover. Both covers must also clearly and legibly identify
    you as the publisher of these copies. The front cover must present
    the full title with all words of the title equally prominent and
    visible. You may add other material on the covers in addition.
    Copying with changes limited to the covers, as long as they preserve
    the title of the Document and satisfy these conditions, can be treated
    as verbatim copying in other respects.

    If the required texts for either cover are too voluminous to fit
    legibly, you should put the first ones listed (as many as fit
    reasonably) on the actual cover, and continue the rest onto adjacent
    pages.

    If you publish or distribute Opaque copies of the Document numbering
    more than 100, you must either include a machine-readable Transparent
    copy along with each Opaque copy, or state in or with each Opaque copy
    a computer-network location from which the general network-using
    public has access to download using public-standard network protocols
    a complete Transparent copy of the Document, free of added material.
    If you use the latter option, you must take reasonably prudent steps,
    when you begin distribution of Opaque copies in quantity, to ensure
    that this Transparent copy will remain thus accessible at the stated
    location until at least one year after the last time you distribute an
    Opaque copy (directly or through your agents or retailers) of that
    edition to the public.

    It is requested, but not required, that you contact the authors of the
    Document well before redistributing any large number of copies, to give
    them a chance to provide you with an updated version of the Document.

    4. MODIFICATIONS

    You may copy and distribute a Modified Version of the Document under
    the conditions of sections 2 and 3 above, provided that you release
    the Modified Version under precisely this License, with the Modified
    Version filling the role of the Document, thus licensing distribution
    and modification of the Modified Version to whoever possesses a copy
    of it. In addition, you must do these things in the Modified Version:

    A. Use in the Title Page (and on the covers, if any) a title distinct
    from that of the Document, and from those of previous versions
    (which should, if there were any, be listed in the History section
    of the Document). You may use the same title as a previous version
    if the original publisher of that version gives permission.
    B. List on the Title Page, as authors, one or more persons or entities
    responsible for authorship of the modifications in the Modified
    Version, together with at least five of the principal authors of the
    Document (all of its principal authors, if it has fewer than five),
    unless they release you from this requirement.
    C. State on the Title page the name of the publisher of the
    Modified Version, as the publisher.
    D. Preserve all the copyright notices of the Document.
    E. Add an appropriate copyright notice for your modifications
    adjacent to the other copyright notices.
    F. Include, immediately after the copyright notices, a license notice
    giving the public permission to use the Modified Version under the
    terms of this License, in the form shown in the Addendum below.
    G. Preserve in that license notice the full lists of Invariant Sections
    and required Cover Texts given in the Document’s license notice.
    H. Include an unaltered copy of this License.
    I. Preserve the section Entitled “History”, Preserve its Title, and add
    to it an item stating at least the title, year, new authors, and
    publisher of the Modified Version as given on the Title Page. If
    there is no section Entitled “History” in the Document, create one
    stating the title, year, authors, and publisher of the Document as
    given on its Title Page, then add an item describing the Modified
    Version as stated in the previous sentence.
    J. Preserve the network location, if any, given in the Document for
    public access to a Transparent copy of the Document, and likewise
    the network locations given in the Document for previous versions
    it was based on. These may be placed in the “History” section.
    You may omit a network location for a work that was published at
    least four years before the Document itself, or if the original
    publisher of the version it refers to gives permission.
    K. For any section Entitled “Acknowledgements” or “Dedications”,
    Preserve the Title of the section, and preserve in the section all
    the substance and tone of each of the contributor acknowledgements
    and/or dedications given therein.
    L. Preserve all the Invariant Sections of the Document,
    unaltered in their text and in their titles. Section numbers
    or the equivalent are not considered part of the section titles.
    M. Delete any section Entitled “Endorsements”. Such a section
    may not be included in the Modified Version.
    N. Do not retitle any existing section to be Entitled “Endorsements”
    or to conflict in title with any Invariant Section.
    O. Preserve any Warranty Disclaimers.

    If the Modified Version includes new front-matter sections or
    appendices that qualify as Secondary Sections and contain no material
    copied from the Document, you may at your option designate some or all
    of these sections as invariant. To do this, add their titles to the
    list of Invariant Sections in the Modified Version’s license notice.
    These titles must be distinct from any other section titles.

    You may add a section Entitled “Endorsements”, provided it contains
    nothing but endorsements of your Modified Version by various
    parties–for example, statements of peer review or that the text has
    been approved by an organization as the authoritative definition of a
    standard.

    You may add a passage of up to five words as a Front-Cover Text, and a
    passage of up to 25 words as a Back-Cover Text, to the end of the list
    of Cover Texts in the Modified Version. Only one passage of
    Front-Cover Text and one of Back-Cover Text may be added by (or
    through arrangements made by) any one entity. If the Document already
    includes a cover text for the same cover, previously added by you or
    by arrangement made by the same entity you are acting on behalf of,
    you may not add another; but you may replace the old one, on explicit
    permission from the previous publisher that added the old one.

    The author(s) and publisher(s) of the Document do not by this License
    give permission to use their names for publicity for or to assert or
    imply endorsement of any Modified Version.

    5. COMBINING DOCUMENTS

    You may combine the Document with other documents released under this
    License, under the terms defined in section 4 above for modified
    versions, provided that you include in the combination all of the
    Invariant Sections of all of the original documents, unmodified, and
    list them all as Invariant Sections of your combined work in its
    license notice, and that you preserve all their Warranty Disclaimers.

    The combined work need only contain one copy of this License, and
    multiple identical Invariant Sections may be replaced with a single
    copy. If there are multiple Invariant Sections with the same name but
    different contents, make the title of each such section unique by
    adding at the end of it, in parentheses, the name of the original
    author or publisher of that section if known, or else a unique number.
    Make the same adjustment to the section titles in the list of
    Invariant Sections in the license notice of the combined work.

    In the combination, you must combine any sections Entitled “History”
    in the various original documents, forming one section Entitled
    “History”; likewise combine any sections Entitled “Acknowledgements”,
    and any sections Entitled “Dedications”. You must delete all sections
    Entitled “Endorsements”.

    6. COLLECTIONS OF DOCUMENTS

    You may make a collection consisting of the Document and other documents
    released under this License, and replace the individual copies of this
    License in the various documents with a single copy that is included in
    the collection, provided that you follow the rules of this License for
    verbatim copying of each of the documents in all other respects.

    You may extract a single document from such a collection, and distribute
    it individually under this License, provided you insert a copy of this
    License into the extracted document, and follow this License in all
    other respects regarding verbatim copying of that document.

    7. AGGREGATION WITH INDEPENDENT WORKS

    A compilation of the Document or its derivatives with other separate
    and independent documents or works, in or on a volume of a storage or
    distribution medium, is called an “aggregate” if the copyright
    resulting from the compilation is not used to limit the legal rights
    of the compilation’s users beyond what the individual works permit.
    When the Document is included in an aggregate, this License does not
    apply to the other works in the aggregate which are not themselves
    derivative works of the Document.

    If the Cover Text requirement of section 3 is applicable to these
    copies of the Document, then if the Document is less than one half of
    the entire aggregate, the Document’s Cover Texts may be placed on
    covers that bracket the Document within the aggregate, or the
    electronic equivalent of covers if the Document is in electronic form.
    Otherwise they must appear on printed covers that bracket the whole
    aggregate.

    8. TRANSLATION

    Translation is considered a kind of modification, so you may
    distribute translations of the Document under the terms of section 4.
    Replacing Invariant Sections with translations requires special
    permission from their copyright holders, but you may include
    translations of some or all Invariant Sections in addition to the
    original versions of these Invariant Sections. You may include a
    translation of this License, and all the license notices in the
    Document, and any Warranty Disclaimers, provided that you also include
    the original English version of this License and the original versions
    of those notices and disclaimers. In case of a disagreement between
    the translation and the original version of this License or a notice
    or disclaimer, the original version will prevail.

    If a section in the Document is Entitled “Acknowledgements”,
    “Dedications”, or “History”, the requirement (section 4) to Preserve
    its Title (section 1) will typically require changing the actual
    title.

    9. TERMINATION

    You may not copy, modify, sublicense, or distribute the Document except
    as expressly provided for under this License. Any other attempt to
    copy, modify, sublicense or distribute the Document is void, and will
    automatically terminate your rights under this License. However,
    parties who have received copies, or rights, from you under this
    License will not have their licenses terminated so long as such
    parties remain in full compliance.

    10. FUTURE REVISIONS OF THIS LICENSE

    The Free Software Foundation may publish new, revised versions
    of the GNU Free Documentation License from time to time. Such new
    versions will be similar in spirit to the present version, but may
    differ in detail to address new problems or concerns. See
    http://www.gnu.org/copyleft/.

    Each version of the License is given a distinguishing version number.
    If the Document specifies that a particular numbered version of this
    License “or any later version” applies to it, you have the option of
    following the terms and conditions either of that specified version or
    of any later version that has been published (not as a draft) by the
    Free Software Foundation. If the Document does not specify a version
    number of this License, you may choose any version ever published (not
    as a draft) by the Free Software Foundation.

    ADDENDUM: How to use this License for your documents

    To use this License in a document you have written, include a copy of
    the License in the document and put the following copyright and
    license notices just after the title page:

    Copyright (c) YEAR YOUR NAME.
    Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document
    under the terms of the GNU Free Documentation License, Version 1.2
    or any later version published by the Free Software Foundation;
    with no Invariant Sections, no Front-Cover Texts, and no Back-Cover Texts.
    A copy of the license is included in the section entitled “GNU
    Free Documentation License”.

    If you have Invariant Sections, Front-Cover Texts and Back-Cover Texts,
    replace the “with…Texts.” line with this:

    with the Invariant Sections being LIST THEIR TITLES, with the
    Front-Cover Texts being LIST, and with the Back-Cover Texts being LIST.

    If you have Invariant Sections without Cover Texts, or some other
    combination of the three, merge those two alternatives to suit the
    situation.

    If your document contains nontrivial examples of program code, we
    recommend releasing these examples in parallel under your choice of
    free software license, such as the GNU General Public License,
    to permit their use in free software.

    View complete License here

    Quick-Search

    Google