Anzeige





Quelle Wikipedia




Quelle Wikipedia










Quelle Wikipedia




Quelle Wikipedia




Quelle Wikipedia


Hitler Stalin Pakt


Deutsch-sowjetischer Nichtangriffspakt

Der Deutsch-sowjetische Nichtangriffspakt, auch als Hitler-Stalin-Pakt oder Molotow-Ribbentrop-Pakt bezeichnet, war ein auf zehn Jahre befristeter Pakt, der am 24. August 1939 in Moskau mit dem Datum vom 23. August 1939 vom deutschen Reichsaußenminister Joachim von Ribbentrop und dem sowjetischen Volkskommissar für Auswärtige Angelegenheiten Wjatscheslaw Molotow in Anwesenheit Josef Stalins und des deutschen Botschafters Graf von der Schulenburg unterzeichnet wurde. Er knüpfte an den Berliner Vertrag von 1926 und damit an den Vertrag von Rapallo an.

Der Pakt garantierte Deutschland die sowjetische Neutralität bei einer Auseinandersetzung mit Polen und den Westmächten und räumte der Sowjetunion die Möglichkeit ein, die im Ersten Weltkrieg verlorenen Territorien Russlands ohne ein Eingreifen Deutschlands zu besetzen. In einem geheimen Zusatzprotokoll wurden Interessensphären in Ostmitteleuropa abgegrenzt. Finnland, Estland, Lettland sowie Polen östlich von Narew, Weichsel und San fielen in das sowjetische Interessengebiet. Für Südosteuropa gab es keine klaren Demarkationslinien, nur an dem für Deutschland unwichtigen Bessarabien erklärte die Sowjetunion ihr Interesse. Mit dem Überfall auf die Sowjetunion am 22. Juni 1941 brach Deutschland den Vertrag.

  • [Vorgeschichte]


  • [Verhandlungen über die Dreier-Allianz ]


  • [Deutsch-sowjetische Verhandlungen]


  • [Inhalt]


  • [Zweck des Paktes]


  • [Auswirkungen]


  • [Stalin]


  • [Quelle]


  • Vorgeschichte


    Adolf Hitler hatte mehrfach versucht, die Staaten des Cordon Sanitaire aus ihrer Bindung an Frankreich zu lösen. Ähnlich wie im Friedensvertrag von Brest-Litowsk sollten die Staaten dieses Ländergürtels wieder von Deutschland abhängig und in eine offensive Frontstellung gegen die Sowjetunion gebracht werden. Trotz des Deutsch-polnischen Nichtangriffspakts von 1934 und der Annäherung Deutschlands 1936 an Rumänien war diese Politik 1939 gescheitert. Polen hatte Hitlers Vorschlag einer gemeinsamen Ostexpansion, wobei Polen große Teile der Ukraine erhalten sollte, im Oktober 1938 abgelehnt. Damit lag für Hitler eine Lösung nahe, den „Cordon“ unter Ausschaltung der Westmächte gewaltsam in eine deutsche und eine sowjetische Interessensphäre aufzuteilen.

    Als Deutschland am 15. März 1939 unter Bruch des Münchner Abkommens von 1938 die Tschechoslowakei besetzte, wurde offenkundig, dass die anglo-französische Politik des Appeasements gescheitert war. Adolf Hitler hatte die Duldung seiner Revisionen des Versailler Vertrages als Schwäche ausgelegt, nicht als Versuche, Deutschland friedlich in die europäische Staatengemeinschaft einzugliedern. In Großbritannien forderte die Opposition in der konservativen Partei unter Führung Winston Churchills das Ende aller Zugeständnisse gegenüber dem Deutschen Reich. Der britische Premierminister Arthur Neville Chamberlain war zwar bereit gewesen, Hitlers gemäß dem Selbstbestimmungsrecht der Völker berechtigten Revisionsforderungen nachzukommen, sah aber in diesem gewaltsamen Ausbruch nach Osten eine Gefährdung der Balance of power, auf der Großbritanniens Weltstellung beruhte. Die englisch-französische Garantieerklärung für die Unabhängigkeit Polens vom 31. März 1939 signalisierte, dass Großbritannien und Frankreich ein unabhängiges Polen als vitales eigenes Interesse betrachteten.

    Anders als in Frankreich, das 1935 einen Beistandspakt mit der Sowjetunion geschlossen hatte, herrschte in Großbritannien nach wie vor eine starke Abneigung gegen ein solches Bündnis. Aufgrund der Ereignisse in der Tschechoslowakei verstärkte sich aber die Einsicht, dass ohne die Sowjetunion in Europa keine wirksame Position gegen Hitler aufgebaut werden konnte. Drei Mächte, Großbritannien, Deutschland und die Sowjetunion, bestimmten nun die strategische Lage in Ostmitteleuropa, und jede suchte Absicherung. Die Sowjetunion suchte eine Absicherung gegen Deutschland, ergriff die Initiative und schlug Großbritannien am 18. April 1939 eine Allianz vor. Es sollte ein gegenseitiger Beistandspakt gegen jeden Angreifer sein, verbunden mit einer Beistandszusage für die baltischen Staaten, Finnland und Polen.

    nach oben

    Verhandlungen über die Dreier-Allianz


    Die Verhandlungen zwischen Großbritannien, Frankreich und der Sowjetunion waren von Beginn an von gegenseitigem Misstrauen getragen. Chamberlain stand der Sowjetunion grundsätzlich skeptisch gegenüber und hielt die Schlagkraft der Roten Armee für gering. Die Sowjetunion wiederum war nicht überzeugt, dass die Westmächte tatsächlich zu ihren Verpflichtungen stehen würden. Am 15. und 16. April 1939 führten der Außenminister der Sowjetunion Maxim Litwinow und der britische Botschafter in Moskau Gespräche über „die Schaffung einer gemeinsamen Front zu gegenseitigen Hilfeleistung zwischen Großbritannien, Frankreich und der UdSSR“. Die Verhandlungen verzögerten sich zusätzlich durch die Notwendigkeit, die Verhandlungsschritte untereinander und mit den betroffenen Ländern abzustimmen, die der Aufgabe von Souveränitätsrechten gegenüber der Sowjetunion misstrauisch gegenüberstanden.

    Am 3. Mai wurde der bisherige Außenminister Litwinow – bisher Zielscheibe fortgesetzter deutscher Angriffe – abgelöst und der Vorsitzendes des Rats der Volkskommissare (Ministerpräsident) Wjatscheslaw Molotow über nahm zusätzlich die Aufgaben der Außenpolitik. Hiermit wurde ein genereller Kurswechsel der Sowjetunion eingeleitet.

    „Die russisch-britischen Verhandlungen“, so Churchill, „schleppten sich hin.“ Am 11. August 1939 begannen zwar in Moskau weitere Verhandlungen auf militärischer Ebene (Admiral Drax, General Doumenc und Marschall Woroschilow), die jedoch bald ins Stocken gerieten. Vor allem in der Frage des sowjetischen Durchmarschrechts in Polen fehlte die Zustimmung der polnischen Regierung. In Warschau wollte man die sowjetische Forderung, auch ohne eine deutsche Aggression jederzeit und ohne Vorankündigung polnisches Territorium betreten zu dürfen, nicht akzeptieren. Am 21. August wurden die Verhandlungen vorerst vertagt, um dann am 27. August, nach dem Abschluss des Deutsch-sowjetischen Nichtangriffspakts endgültig abgebrochen zu werden.

    nach oben

    Deutsch-sowjetische Verhandlungen


    „Vom ersten Augenblick an, da Molotow Außenkommissar geworden war, verfolgte er die Politik einer Vereinbarung mit Deutschland auf Kosten Polens.“ Von nun an führte die sowjetische Regierung – parallel zu den Verhandlungen mit Großbritannien und Frankreich – Gespräche mit dem Deutschen Reich. Diese deutsch-sowjetischen Verhandlungen kamen zügig voran. So hatte Mitte Juni 1939 Georgi Astachow, der sowjetische Botschaftsrat in Berlin, gegenüber dem bulgarischen Botschafter Parvan Dragonoff erklärt:

    „Wenn Deutschland die Erklärung abgibt, die Sowjetunion nicht angreifen zu wollen, oder mit ihr einen Nichtangriffspakt abschließt, so wird die Sowjetunion wohl von dem Vertragsabschluss mit England absehen.“

    Deutschland reagierte auf diese Information Dragonoffs. Am 26. Juli eröffnet der deutsche Legationsrat Karl Schnurre dem sowjetischen Botschaftsrat Astachow, die Deutschen seien bereit alle Garantien zu liefern. Nach Gesprächen über Details überbrachte Botschafter Schulenburg Außenminister Molotow am 17. August eine Note, in der die Deutschen ihre Bereitschaft zum Nichtangriffspakt schriftlich zum Ausdruck brachten, dem ein vertrauliches Sonderprotokoll bezüglich der Interessensphären beigelegt werden solle. In Anlehnung an die mündlichen Vereinbarungen Molotows und Schulenburgs fertigte Friedrich Gaus, der Leiter der Rechtsabteilung im Auswärtigen Amt, den Text des späteren Vertragswerkes an, den Ribbentrop am 26. August mit nach Moskau brachte.

    Zunächst wurde allerdings noch in Berlin am 19. August, der bereits seit Monaten vorverhandelte Deutsch-Sowjetische Wirtschaftsvertrag über sowjetische Rohstofflieferungen für das Deutsche Reich abgeschlossen. In diesem räumte das Reich der Sowjetunion einen Kreditrahmen von 200 Millionen Reichsmark (Laufzeit 7 Jahre) im Gegenzug für Rohstofflieferungen in der Höhe von 180 Millionen Reichsmark (innerhalb von zwei Jahren) ein. Erst diese Rohstoff- und Nahrungslieferungen aus dem Osten ermöglichten es der deutschen Seite einen Krieg beginnen zu können, ohne sich Sorgen um die Folgen einer möglichen Seeblockade durch die britische Marine machen zu müssen, die nun kaum jene weitreichenden Wirkungen auf die deutsche Versorgungslage zeigen würde, die im Ersten Weltkrieg mit zur Niederlage beigetragen hatten.

    Am gleichen Tag noch teilte Molotow Berlin mit, die sowjetische Regierung sei nun bereit, Außenminister Ribbentrop am 26. und 27. August zur Ratifizierung eines Nichtangriffspaktes zu empfangen. Am 21. August überbrachte Schulenburg Molotow eine Eilbotschaft Hitlers an Stalin, Ribbentrop könnte sich bereits in den nächsten beiden Tagen zur Abklärung letzter Details und zur Ratifizierung nach Moskau begeben, worauf Ribbentrops Ankunft von Stalin auf den 23. August festgelegt wurde. Der deutsch-sowjetische Nichtangriffspakt wurde am 24. August 1939 durch Ribbentrop und Molotow in Moskau unterzeichnet.

    nach oben

    Inhalt


    Der Pakt sah neben den Nichtangriffsklauseln auch die gegenseitige Neutralität im Kriegsfalle der anderen Partei vor.

    In einem geheimen Zusatzprotokoll legten die Länder die Aufteilung Nordost- und Südosteuropas in Interessensphären für den Fall fest, dass es zu einer „territorial-politischen Umgestaltung“ Osteuropas kommen sollte. Die vier Punkte des Zusatzprotokolls sahen dabei Folgendes vor:

    1. Bei den baltischen Staaten (zu denen auch Finnland gerechnet wurde, jedoch nicht Litauen) sollten diese „Interessensphären“ durch die Nordgrenze Litauens abgegrenzt werden, das heißt Lettland, Estland und Finnland sollten in der sowjetischen Interessensphäre liegen, Litauen hingegen in der deutschen.

    2. Polen sollte längs der Flüsse Narew, Weichsel und San geteilt werden. Die beiden Vertragspartner verständigten sich darauf, dass die Frage „ob die beiderseitigen Interessen die Erhaltung eines unabhängigen polnischen Staates erwünscht erscheinen lassen und wie dieser Staat abzugrenzen wäre“ erst „im Laufe der weiteren politischen Entwicklung geklärt werden“ könne.

    3. Während die Sowjetunion ihr Interesse an Bessarabien (heute Moldawien und Ukraine) bekundete, betonte die Reichsregierung „das völlige politische Desinteresse an diesen Gebieten.“

    4. Das Zusatzprotokoll sollte von beiden vertragsschließenden Parteien „streng geheim behandelt werden“.

    Deutsch-Sowjetischer Grenz- und Freundschaftsvertrag
    Nach dem überraschend schnellen Vordringen der deutschen Wehrmacht nach ihrem Angriff auf Polen am 1. September 1939 sowie der sowjetischen Besetzung Ostpolens am 17. September 1939 vollzogen beide Seiten am 28. September 1939 (dem Tag, an dem Warschau gegenüber den Deutschen kapitulierte) im Deutsch-Sowjetischen Grenz- und Freundschaftsvertrag – wiederum bestehend aus einem öffentlichen und einem geheimen Teil – die Aufteilung des ehemaligen polnischen Staatsgebiets.

    nach oben

    Zweck des Paktes


    Deutschland
    Für Hitler bot der Pakt die Möglichkeit der Eroberung Westpolens als Voraussetzung für den Angriff auf die Sowjetunion zur Beseitigung einer als gefährlich angesehenen, weltumspannenden Ideologie und zur Verwirklichung seiner „Lebensraum“-Idee. Dieser Generalplan beruhte allerdings auf der Annahme, dass es zu keinem Eingreifen der Westmächte beim Angriff auf Polen beziehungsweise die Sowjetunion kommen werde. Führerbefehl im Wehrmachtführungsstab:

    „Vorbereitungen im Westen, die über eine Sicherheitsbesetzung des Westwalls hinausgehen, haben zu unterbleiben. Über die Polenfrage kann und wird es keinen Krieg mit den Westmächten geben. Besprechungen über einen solchen unmöglichen Fall gefährden ganz unnötig die Geheimhaltung und damit die politischen Verhandlungen.“ Mit dem britischen Ultimatum war – an rationalen Maßstäben gemessen – Hitlers „Generalplan“ obsolet, da der drohende europäische Krieg mit den materiellen und personellen Ressourcen des Landes nicht mehr in Einklang zu bringen war. Was der Zurückweisung des Ultimatums folgte, war eine weitgehend von den Umständen diktierte Abfolge von Operationen, die nach anfänglichen Überraschungserfolgen spätestens nach dem Angriff auf die Sowjetunion zwangsläufig zum Desaster führen musste.

    Sowjetunion
    Für die Sowjetunion bedeutete der Abschluss des Paktes, sich eine Atempause vor einem möglichen deutschen Angriff zu verschaffen, um die sowjetische Aufrüstung abschließen zu können. Der Pakt bot die Möglichkeit, sich die ehemaligen Gebiete des russischen Zarenreichs (Finnland, Baltikum, Ostpolen, Bukowina, Bessarabien) einzuverleiben. [9] Der Pakt verhinderte darüber hinaus eine eventuelle antisowjetischen Allianz der Westmächte mit Deutschland und die Abwendung eines möglichen Zweifrontenkrieges mit Deutschland und Japan.

    nach oben

    Auswirkungen


    Deutschland
    Nach der Abwendung der befürchteten Einkreisung, die ein Bündnis zwischen den drei Mächten Frankreich, Großbritannien und Sowjetunion bedeutet hätte, bot sich für Hitler die Möglichkeit, gegen Polen loszuschlagen, ohne die direkte Intervention der Westalliierten fürchten zu müssen. Da diese aber zu ihren Verpflichtungen gegenüber Polen standen, war es nun für Deutschland wichtig, nicht nur die Neutralität der Sowjetunion erreicht zu haben, sondern das Riesenreich als wirtschaftlichen Verbündeten gewonnen zu haben. Darüber hinaus stand die Sowjetunion als Handelspartner und Lieferant sowie als Transitland für wichtige Rohstoffe zur Verfügung. Durch die Abwendung der ernsten Folgen einer britischen Seeblockade, die den Ersten Weltkrieg durch Hunger und Mangel kriegswichtiger Güter mitentschieden hatte, war der wirtschaftliche Weg zum Krieg frei.

    In einer Reihe von Wirtschaftsabkommen wurden konkrete Vereinbarungen über Menge und Art der Lieferungen getroffen. Deutschland lieferte im Wesentlichen Technologie und Maschinen, während die Sowjetunion große Mengen an Getreide und Nahrungsmitteln, dazu unverzichtbare Erdölprodukte sowie Nichteisenmetalle lieferte, die für die deutsche Kriegsführung unentbehrlich waren.

    nach oben

    Sowjetunion
    Nach mehrfacher deutscher Aufforderung, das im Zusatzprotokoll der sowjetischen Interessensphäre zugewiesene polnische Gebiet militärisch zu besetzen, um der polnischen Armee den Rückzug abzuschneiden, überquerten am 17. September 1939 rasch zusammengestellte Verbände der beiden westlichen sowjetischen Militärbezirke die Grenze zu Polen. Gegen zum Teil nicht unerheblichen Widerstand polnischer Verbände besetzten sie das vorwiegend von Ukrainern und Weißruthenen bewohnte Gebiet. Die Sowjetunion begründete diesen Schritt als Intervention zum Schutz der „slawischen Brudervölker“, die in Ostpolen die Mehrheit stellten, der durch den Zusammenbruch des polnischen Staates erforderlich gewesen sei. Binnen weniger Wochen wurden Wahlen organisiert und die betroffenen Gebiete in die Weißrussische und die Ukrainische SSR eingegliedert.

    Noch im Laufe des Septembers wurden mit Estland und Lettland ebenfalls Nichtangriffspakte abgeschlossen, wobei massiver Druck auf die Regierungen dieser Länder ausgeübt worden war, sowjetische Stützpunkte in ihren Ländern zu dulden. Wenig später folgte Litauen, das zwar Gebiete an Deutschland abtreten musste, dafür aber mit dem vormals polnischen Wilnaer Gebiet entschädigt werden sollte. Als die Sowjetunion im Oktober 1939 versuchte, Finnland einen ähnlichen Vertrag aufzuzwingen, widersetzte sich die finnische Regierung, weshalb es im November 1939 zum sogenannten „Winterkrieg“ kam, an dessen Ende Finnland Gebiete an die Sowjetunion abtreten und der Einrichtung eines Stützpunktes auf Hangö zustimmen musste, seine Unabhängigkeit aber längerfristig erhalten konnte. Als Reaktion auf das aggressive sowjetische Vorgehen, wurde die Sowjetunion aus dem Völkerbund ausgeschlossen.

    Nach Ende des deutschen Westfeldzuges besetzte und reannektierte die Sowjetunion am 26. Juni 1940 das nach dem Ersten Weltkrieg an Rumänien verlorene Bessarabien und zusätzlich auch den Nordteil der Bukowina. Diese Gebiete wurden der Ukrainischen SSR eingliedert. Bereits vorher waren die drei baltischen Staaten Litauen (15. Juni), Estland (17. Juni) und Lettland (17. Juni) besetzt und nach gelenkten Parlamentswahlen als Sowjetrepubliken in die Sowjetunion eingegliedert worden.

    In der Folge des Vertragsabschlusses brach die Sowjetunion auch die Beziehungen zur tschechoslowakischen Exilregierung ab und nahm dafür diplomatische Beziehungen zur Slowakischen Republik auf. Im Mai 1941 wurde den Exilregierungen Belgiens, Norwegens und der Niederlande die Anerkennung mit der Begründung entzogen, dass diese keine Souveränität mehr über ihre Länder ausübten. Der Bruch mit Griechenland und Jugoslawien folgte aus ähnlichen Gründen bald danach.

    nach oben

    Polen
    Änderungen des polnischen GrenzenDie polnische Regierung hatte am 17. September 1939, dem Tag des sowjetischen Einmarsches, das Land verlassen, um ins Exil zu gehen und den Kampf gegen Deutschland vom Ausland aus weiter zu führen. General Władysław Sikorski, Chef der polnischen Exilregierung, hatte aus exilierten Polen mehrere Divisionen unter britischer Flagge rekrutiert. Weitere polnische Verbände in der Stärke von 25.000 Mann wurden auf sowjetischer Seite formiert und bildeten im Zuge des Sikorski-Majski-Abkommens mit den bereits vorhandenen polnischen Einheiten das II. Polnische Korps der Britischen Armee.

    Die Forderung der Exilregierung, Polen in seinen alten Grenzen wieder erstehen zu lassen, wurde von der britischen Regierung unterstützt, stieß jedoch auf massive Ablehnung der sowjetischen Regierung. Nach Bekanntwerden des Massakers von Katyn, forderte Sikorski die Aufklärung der Vorgänge, die zur Ermordung mehrerer Tausend polnischer Offiziere, die 1939 in sowjetische Gefangenschaft geraten waren, woraufhin die diplomatischen Beziehungen abgebrochen wurden. Am 6. Juli 1945 gab Großbritannien schließlich dem Druck Moskaus auf Drängen der USA nach und entzog der Londoner Exilregierung die Anerkennung. Baltikum
    Nach der Eingliederung der baltischen Staaten Lettland, Estland und Litauen im Juni 1940 kam es zu Massendeportationen vor allem von Angehörigen der bürgerlichen Elite in die Lager des Gulag. Nach der Eroberung des Baltikums durch deutsche Truppen kollaborierten viele Balten mit der Besatzungsmacht in der Hoffnung, dadurch die Unabhängigkeit ihrer Länder wiederherstellen zu können. Sie erhielten jedoch im Reichskommissariat Ostland keine Mitbestimmungsrechte. In den Jahren 1944/45 drängte die Rote Armee die deutschen Truppen zurück, weshalb viele Esten, Letten und Litauer nach Westen flohen, wo sie als Displaced Persons eingestuft wurden.

    In den Jahren 1945 und 1949 kam es zu neuen Massendeportationen im Baltikum sowie zur Ansiedlung Hunderttausender russischsprachiger Sowjetbürger mit dem Ziel die neuen Teilrepubliken zu russifizieren.

    nach oben

    Westalliierte
    Nicht weniger betroffen waren die Regierungen Großbritanniens und Frankreichs, da der Pakt die Kriegsgefahr wesentlich erhöhte. Um gegenüber Deutschland Entschlossenheit zu demonstrieren, wurde am 25. August 1939 ein Britisch-Polnischer-Beistandspakt abgeschlossen, der die bereits am 31. März 1939 im britischen Unterhaus abgegebene Beistandsverpflichtung Chamberlains bekräftigte.

    Das Verhältnis zur Sowjetunion verschlechterte sich angesichts der sowjetischen Expansion in Osteuropa drastisch. Insbesondere das sowjetische Vorgehen gegen Finnland löste Überlegungen über ein militärisches Vorgehen gegen die Erdölproduktion im Raum Baku aus. Der erfolgreiche Widerstand der finnischen Streitkräfte veranlasste die Vorbereitungen einer militärischen Unterstützung, die für das Frühjahr 1940 geplant war und die Besetzung von Stützpunkten in Norwegen einschloss.

    Diese teilweise sehr weit vorangeschrittenen Pläne lösten mittelbar den deutschen Überfall auf Norwegen im April 1940 aus. Erst nach dem Fall Frankreichs im Juni 1940, als Großbritannien allein Deutschland gegenüber stand, wurden konkrete Schritte zu einer Verständigung mit der Sowjetunion eingeleitet, die nach dem deutschen Überfall auf die Sowjetunion zu einem formellen Bündnis der beiden Staaten führten.

    Bei vielen Kommunisten in Westeuropa (aber nicht nur bei diesen) löste die Nachricht vom Abschluss des Paktes und der Wende in der sowjetischen Außenpolitik Entsetzen und Verunsicherung aus. Der Kurswechsel der Kommunistischen Internationale, die nun die Kommunistischen Parteien anwies, sich gegen den „imperialistischen“ Krieg zu stellen und alle Bindungen zu sozialistischen und anderen progressiven Parteien zu lösen, verstärkten das Unbehagen, führten zu Kritik, Protesten und zahlreichen Parteiaustritten.[

    In Frankreich bot der Pakt und der damit verbundene Kurswechsel einen willkommenen Vorwand für die Verfolgung der Kommunistischen Partei Frankreichs (PCF), die am 26. September 1939 in deren Verbot gipfelten. Hatten die Kommunisten zunächst die Kriegsanstrengungen unterstützt und etwa am 2. September in der Nationalversammlung für die Kriegskredite gestimmt, erfolgte nach einer kurzen Phase der Orientierungslosigkeit ab Mitte September die Agitation gegen den Krieg, der als „imperialistischer, ungerechter Krieg, an dem die Bourgeoisie aller kriegsführenden Staaten gleich schuldig“ sei, denunziert wurde. Die PCF verurteilte auch den Schulterschluss mit Großbritannien und den „reaktionären polnischen Obristen“. Der Agitation dienten Flugzettel, Kettenbriefe und eine Untergrundausgabe der Parteizeitung L’Humanité, die unter dem Titel „Les soldats contre la guerre“ verbreitet wurde.

    Die tiefe politische Spaltung der französischen Gesellschaft und eine tief verwurzelte pazifistische Strömung verstärkten die Wirkung der defätistischen Kampagne der PCF unter dem Motto: „Mourir pour Dantzig?“ Aus Furcht vor Unterwanderung und Sabotage wurden drastische Maßnahmen ergriffen, die zu einer zusätzlichen Entfremdung zwischen Regierung und Bevölkerung führten. Zumal sich im weiteren Verlauf des Sitzkrieges die Arbeitsbedingungen, vor allem in der Rüstungsindustrie, zunehmend verschlechterten. Vereinzelte Fälle von Sabotage dienten zur Rechtfertigung einer massiven Repression kommunistischer oder kommunistischer Sympathien verdächtiger Arbeiterinnen und Arbeiter und zur Diskreditierung aller Versuche, eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen zu erreichen.

    Dem tatsächlichen Schwund der Mitgliedschaft der PCF stand ein von den Behörden behaupteter Anstieg von Akten kommunistischer Subversion und Sabotage gegenüber. Als im Mai 1940 der deutsche Angriff erfolgte und die alliierte Streitmacht vernichtende Niederlagen erlitt, mussten die Kommunisten auch als Sündenbock für die Fehler von Regierung und Militär herhalten.

    nach oben

    Japan
    Japan hatte mit Deutschland am 25. November 1936 den Antikominternpakt abgeschlossen, der neben laufenden Konsultationen bezüglich der Aktivitäten der Kommunistischen Internationale eine geheime Neutralitätsverpflichtung im Falle eines Angriffes der Sowjetunion enthielt. Der Abschluss des Deutsch-Sowjetischen Nichtangriffspaktes erfolgte ohne vorherige Konsultationen mit Japan und verstieß damit sowohl gegen den Buchstaben als auch gegen den Geist dieses Vertrages.

    Da man in Japan überdies einen Zusammenhang zwischen dem Pakt und der schweren Niederlage der Kwantung-Armee gegen den späteren Marschall Schukow in der Schlacht am Chalchin Gol sah, musste das prodeutsche Hiranuma-Kabinett am 27. August 1939 demissionieren.[19] Damit erlitten die seit 1938 laufenden Verhandlungen über ein Militärbündnis mit Deutschland einen herben Rückschlag.

    nach oben

    Josef Wissarionowitsch Stalin


    (russischer Politiker; geboren 21. Dezember 1879 in Gori (Georgien); gestorben 5. März 1953 in Kunzewo bei Moskau / eigentlich: Iossif Wissarionowitsch Dschugatschwili;)

    Sohn eines Handwerkers, einige Jahre im geistlichen Seminar Tiflis, wegen marxistischer Propaganda entlassen; 1903 Anschluss an die Bolschewiken, schon früh im Politbüro; 1922 Generalsekretär der Bolschewistischen Partei Russlands; wurde nach Lenins Tod (1924) und Trotzkis Sturz (1926) Führer der Partei, beseitigte radikal jede vermeintliche oder tatsächliche Opposition (Moskauer Prozesse 1936/37) und baute seine Macht zur Diktatur aus.

    Er steigerte durch Fünfjahrespläne die Produktion der sowjetischen Wirtschaft und die Zwangskollektivierung der Landwirtschaft, übernahm 1941 den Vorsitz im Rat der Volkskommissare und den Oberbefehl über die Rote Armee; nahm an den Konferenzen von Teheran, Jalta und Potsdam teil; 1946 Präsident des Ministerrats und Oberbefehlshaber der Sowjetischen Streitkräfte. Unter Chruschtschow Entstalinisierung und Ächtung der Person Stalins.

    nach oben



    Weitere Artikel zu diesem Thema


    Achsenmaechte | Adolf Hitler | Alliierte | Angriff auf Polen | Bomber | Deutsche Wehrmacht | Deutsches Reich | Invasion UDSSR | Kriegsverlauf | Luftschlacht um England | Machtergreifung | Nationalsozialismus | Reichskanzlei | SA | Schutzstaffel |

    nach oben

    Quellenangabe


    Quelle: Wikipedia, Eintrag: Deutsch sowjetischer Nichtangriffspakt (Autoren), Der Inhalt unterliegt der GNU-Lizenz für freie Dokumentation

    GNU Free Documentation License

    Version 1.2, November 2002

    Copyright (C) 2000,2001,2002 Free Software Foundation, Inc.
    59 Temple Place, Suite 330, Boston, MA 02111-1307 USA
    Everyone is permitted to copy and distribute verbatim copies
    of this license document, but changing it is not allowed.

    0. PREAMBLE

    The purpose of this License is to make a manual, textbook, or other
    functional and useful document “free” in the sense of freedom: to
    assure everyone the effective freedom to copy and redistribute it,
    with or without modifying it, either commercially or noncommercially.
    Secondarily, this License preserves for the author and publisher a way
    to get credit for their work, while not being considered responsible
    for modifications made by others.

    This License is a kind of “copyleft”, which means that derivative
    works of the document must themselves be free in the same sense. It
    complements the GNU General Public License, which is a copyleft
    license designed for free software.

    We have designed this License in order to use it for manuals for free
    software, because free software needs free documentation: a free
    program should come with manuals providing the same freedoms that the
    software does. But this License is not limited to software manuals;
    it can be used for any textual work, regardless of subject matter or
    whether it is published as a printed book. We recommend this License
    principally for works whose purpose is instruction or reference.

    1. APPLICABILITY AND DEFINITIONS

    This License applies to any manual or other work, in any medium, that
    contains a notice placed by the copyright holder saying it can be
    distributed under the terms of this License. Such a notice grants a
    world-wide, royalty-free license, unlimited in duration, to use that
    work under the conditions stated herein. The “Document”, below,
    refers to any such manual or work. Any member of the public is a
    licensee, and is addressed as “you”. You accept the license if you
    copy, modify or distribute the work in a way requiring permission
    under copyright law.

    A “Modified Version” of the Document means any work containing the
    Document or a portion of it, either copied verbatim, or with
    modifications and/or translated into another language.

    A “Secondary Section” is a named appendix or a front-matter section of
    the Document that deals exclusively with the relationship of the
    publishers or authors of the Document to the Document’s overall subject
    (or to related matters) and contains nothing that could fall directly
    within that overall subject. (Thus, if the Document is in part a
    textbook of mathematics, a Secondary Section may not explain any
    mathematics.) The relationship could be a matter of historical
    connection with the subject or with related matters, or of legal,
    commercial, philosophical, ethical or political position regarding
    them.

    The “Invariant Sections” are certain Secondary Sections whose titles
    are designated, as being those of Invariant Sections, in the notice
    that says that the Document is released under this License. If a
    section does not fit the above definition of Secondary then it is not
    allowed to be designated as Invariant. The Document may contain zero
    Invariant Sections. If the Document does not identify any Invariant
    Sections then there are none.

    The “Cover Texts” are certain short passages of text that are listed,
    as Front-Cover Texts or Back-Cover Texts, in the notice that says that
    the Document is released under this License. A Front-Cover Text may
    be at most 5 words, and a Back-Cover Text may be at most 25 words.

    A “Transparent” copy of the Document means a machine-readable copy,
    represented in a format whose specification is available to the
    general public, that is suitable for revising the document
    straightforwardly with generic text editors or (for images composed of
    pixels) generic paint programs or (for drawings) some widely available
    drawing editor, and that is suitable for input to text formatters or
    for automatic translation to a variety of formats suitable for input
    to text formatters. A copy made in an otherwise Transparent file
    format whose markup, or absence of markup, has been arranged to thwart
    or discourage subsequent modification by readers is not Transparent.
    An image format is not Transparent if used for any substantial amount
    of text. A copy that is not “Transparent” is called “Opaque”.

    Examples of suitable formats for Transparent copies include plain
    ASCII without markup, Texinfo input format, LaTeX input format, SGML
    or XML using a publicly available DTD, and standard-conforming simple
    HTML, PostScript or PDF designed for human modification. Examples of
    transparent image formats include PNG, XCF and JPG. Opaque formats
    include proprietary formats that can be read and edited only by
    proprietary word processors, SGML or XML for which the DTD and/or
    processing tools are not generally available, and the
    machine-generated HTML, PostScript or PDF produced by some word
    processors for output purposes only.

    The “Title Page” means, for a printed book, the title page itself,
    plus such following pages as are needed to hold, legibly, the material
    this License requires to appear in the title page. For works in
    formats which do not have any title page as such, “Title Page” means
    the text near the most prominent appearance of the work’s title,
    preceding the beginning of the body of the text.

    A section “Entitled XYZ” means a named subunit of the Document whose
    title either is precisely XYZ or contains XYZ in parentheses following
    text that translates XYZ in another language. (Here XYZ stands for a
    specific section name mentioned below, such as “Acknowledgements”,
    “Dedications”, “Endorsements”, or “History”.) To “Preserve the Title”
    of such a section when you modify the Document means that it remains a
    section “Entitled XYZ” according to this definition.

    The Document may include Warranty Disclaimers next to the notice which
    states that this License applies to the Document. These Warranty
    Disclaimers are considered to be included by reference in this
    License, but only as regards disclaiming warranties: any other
    implication that these Warranty Disclaimers may have is void and has
    no effect on the meaning of this License.

    2. VERBATIM COPYING

    You may copy and distribute the Document in any medium, either
    commercially or noncommercially, provided that this License, the
    copyright notices, and the license notice saying this License applies
    to the Document are reproduced in all copies, and that you add no other
    conditions whatsoever to those of this License. You may not use
    technical measures to obstruct or control the reading or further
    copying of the copies you make or distribute. However, you may accept
    compensation in exchange for copies. If you distribute a large enough
    number of copies you must also follow the conditions in section 3.

    You may also lend copies, under the same conditions stated above, and
    you may publicly display copies.

    3. COPYING IN QUANTITY

    If you publish printed copies (or copies in media that commonly have
    printed covers) of the Document, numbering more than 100, and the
    Document’s license notice requires Cover Texts, you must enclose the
    copies in covers that carry, clearly and legibly, all these Cover
    Texts: Front-Cover Texts on the front cover, and Back-Cover Texts on
    the back cover. Both covers must also clearly and legibly identify
    you as the publisher of these copies. The front cover must present
    the full title with all words of the title equally prominent and
    visible. You may add other material on the covers in addition.
    Copying with changes limited to the covers, as long as they preserve
    the title of the Document and satisfy these conditions, can be treated
    as verbatim copying in other respects.

    If the required texts for either cover are too voluminous to fit
    legibly, you should put the first ones listed (as many as fit
    reasonably) on the actual cover, and continue the rest onto adjacent
    pages.

    If you publish or distribute Opaque copies of the Document numbering
    more than 100, you must either include a machine-readable Transparent
    copy along with each Opaque copy, or state in or with each Opaque copy
    a computer-network location from which the general network-using
    public has access to download using public-standard network protocols
    a complete Transparent copy of the Document, free of added material.
    If you use the latter option, you must take reasonably prudent steps,
    when you begin distribution of Opaque copies in quantity, to ensure
    that this Transparent copy will remain thus accessible at the stated
    location until at least one year after the last time you distribute an
    Opaque copy (directly or through your agents or retailers) of that
    edition to the public.

    It is requested, but not required, that you contact the authors of the
    Document well before redistributing any large number of copies, to give
    them a chance to provide you with an updated version of the Document.

    4. MODIFICATIONS

    You may copy and distribute a Modified Version of the Document under
    the conditions of sections 2 and 3 above, provided that you release
    the Modified Version under precisely this License, with the Modified
    Version filling the role of the Document, thus licensing distribution
    and modification of the Modified Version to whoever possesses a copy
    of it. In addition, you must do these things in the Modified Version:

    A. Use in the Title Page (and on the covers, if any) a title distinct
    from that of the Document, and from those of previous versions
    (which should, if there were any, be listed in the History section
    of the Document). You may use the same title as a previous version
    if the original publisher of that version gives permission.
    B. List on the Title Page, as authors, one or more persons or entities
    responsible for authorship of the modifications in the Modified
    Version, together with at least five of the principal authors of the
    Document (all of its principal authors, if it has fewer than five),
    unless they release you from this requirement.
    C. State on the Title page the name of the publisher of the
    Modified Version, as the publisher.
    D. Preserve all the copyright notices of the Document.
    E. Add an appropriate copyright notice for your modifications
    adjacent to the other copyright notices.
    F. Include, immediately after the copyright notices, a license notice
    giving the public permission to use the Modified Version under the
    terms of this License, in the form shown in the Addendum below.
    G. Preserve in that license notice the full lists of Invariant Sections
    and required Cover Texts given in the Document’s license notice.
    H. Include an unaltered copy of this License.
    I. Preserve the section Entitled “History”, Preserve its Title, and add
    to it an item stating at least the title, year, new authors, and
    publisher of the Modified Version as given on the Title Page. If
    there is no section Entitled “History” in the Document, create one
    stating the title, year, authors, and publisher of the Document as
    given on its Title Page, then add an item describing the Modified
    Version as stated in the previous sentence.
    J. Preserve the network location, if any, given in the Document for
    public access to a Transparent copy of the Document, and likewise
    the network locations given in the Document for previous versions
    it was based on. These may be placed in the “History” section.
    You may omit a network location for a work that was published at
    least four years before the Document itself, or if the original
    publisher of the version it refers to gives permission.
    K. For any section Entitled “Acknowledgements” or “Dedications”,
    Preserve the Title of the section, and preserve in the section all
    the substance and tone of each of the contributor acknowledgements
    and/or dedications given therein.
    L. Preserve all the Invariant Sections of the Document,
    unaltered in their text and in their titles. Section numbers
    or the equivalent are not considered part of the section titles.
    M. Delete any section Entitled “Endorsements”. Such a section
    may not be included in the Modified Version.
    N. Do not retitle any existing section to be Entitled “Endorsements”
    or to conflict in title with any Invariant Section.
    O. Preserve any Warranty Disclaimers.

    If the Modified Version includes new front-matter sections or
    appendices that qualify as Secondary Sections and contain no material
    copied from the Document, you may at your option designate some or all
    of these sections as invariant. To do this, add their titles to the
    list of Invariant Sections in the Modified Version’s license notice.
    These titles must be distinct from any other section titles.

    You may add a section Entitled “Endorsements”, provided it contains
    nothing but endorsements of your Modified Version by various
    parties–for example, statements of peer review or that the text has
    been approved by an organization as the authoritative definition of a
    standard.

    You may add a passage of up to five words as a Front-Cover Text, and a
    passage of up to 25 words as a Back-Cover Text, to the end of the list
    of Cover Texts in the Modified Version. Only one passage of
    Front-Cover Text and one of Back-Cover Text may be added by (or
    through arrangements made by) any one entity. If the Document already
    includes a cover text for the same cover, previously added by you or
    by arrangement made by the same entity you are acting on behalf of,
    you may not add another; but you may replace the old one, on explicit
    permission from the previous publisher that added the old one.

    The author(s) and publisher(s) of the Document do not by this License
    give permission to use their names for publicity for or to assert or
    imply endorsement of any Modified Version.

    5. COMBINING DOCUMENTS

    You may combine the Document with other documents released under this
    License, under the terms defined in section 4 above for modified
    versions, provided that you include in the combination all of the
    Invariant Sections of all of the original documents, unmodified, and
    list them all as Invariant Sections of your combined work in its
    license notice, and that you preserve all their Warranty Disclaimers.

    The combined work need only contain one copy of this License, and
    multiple identical Invariant Sections may be replaced with a single
    copy. If there are multiple Invariant Sections with the same name but
    different contents, make the title of each such section unique by
    adding at the end of it, in parentheses, the name of the original
    author or publisher of that section if known, or else a unique number.
    Make the same adjustment to the section titles in the list of
    Invariant Sections in the license notice of the combined work.

    In the combination, you must combine any sections Entitled “History”
    in the various original documents, forming one section Entitled
    “History”; likewise combine any sections Entitled “Acknowledgements”,
    and any sections Entitled “Dedications”. You must delete all sections
    Entitled “Endorsements”.

    6. COLLECTIONS OF DOCUMENTS

    You may make a collection consisting of the Document and other documents
    released under this License, and replace the individual copies of this
    License in the various documents with a single copy that is included in
    the collection, provided that you follow the rules of this License for
    verbatim copying of each of the documents in all other respects.

    You may extract a single document from such a collection, and distribute
    it individually under this License, provided you insert a copy of this
    License into the extracted document, and follow this License in all
    other respects regarding verbatim copying of that document.

    7. AGGREGATION WITH INDEPENDENT WORKS

    A compilation of the Document or its derivatives with other separate
    and independent documents or works, in or on a volume of a storage or
    distribution medium, is called an “aggregate” if the copyright
    resulting from the compilation is not used to limit the legal rights
    of the compilation’s users beyond what the individual works permit.
    When the Document is included in an aggregate, this License does not
    apply to the other works in the aggregate which are not themselves
    derivative works of the Document.

    If the Cover Text requirement of section 3 is applicable to these
    copies of the Document, then if the Document is less than one half of
    the entire aggregate, the Document’s Cover Texts may be placed on
    covers that bracket the Document within the aggregate, or the
    electronic equivalent of covers if the Document is in electronic form.
    Otherwise they must appear on printed covers that bracket the whole
    aggregate.

    8. TRANSLATION

    Translation is considered a kind of modification, so you may
    distribute translations of the Document under the terms of section 4.
    Replacing Invariant Sections with translations requires special
    permission from their copyright holders, but you may include
    translations of some or all Invariant Sections in addition to the
    original versions of these Invariant Sections. You may include a
    translation of this License, and all the license notices in the
    Document, and any Warranty Disclaimers, provided that you also include
    the original English version of this License and the original versions
    of those notices and disclaimers. In case of a disagreement between
    the translation and the original version of this License or a notice
    or disclaimer, the original version will prevail.

    If a section in the Document is Entitled “Acknowledgements”,
    “Dedications”, or “History”, the requirement (section 4) to Preserve
    its Title (section 1) will typically require changing the actual
    title.

    9. TERMINATION

    You may not copy, modify, sublicense, or distribute the Document except
    as expressly provided for under this License. Any other attempt to
    copy, modify, sublicense or distribute the Document is void, and will
    automatically terminate your rights under this License. However,
    parties who have received copies, or rights, from you under this
    License will not have their licenses terminated so long as such
    parties remain in full compliance.

    10. FUTURE REVISIONS OF THIS LICENSE

    The Free Software Foundation may publish new, revised versions
    of the GNU Free Documentation License from time to time. Such new
    versions will be similar in spirit to the present version, but may
    differ in detail to address new problems or concerns. See
    http://www.gnu.org/copyleft/.

    Each version of the License is given a distinguishing version number.
    If the Document specifies that a particular numbered version of this
    License “or any later version” applies to it, you have the option of
    following the terms and conditions either of that specified version or
    of any later version that has been published (not as a draft) by the
    Free Software Foundation. If the Document does not specify a version
    number of this License, you may choose any version ever published (not
    as a draft) by the Free Software Foundation.

    ADDENDUM: How to use this License for your documents

    To use this License in a document you have written, include a copy of
    the License in the document and put the following copyright and
    license notices just after the title page:

    Copyright (c) YEAR YOUR NAME.
    Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document
    under the terms of the GNU Free Documentation License, Version 1.2
    or any later version published by the Free Software Foundation;
    with no Invariant Sections, no Front-Cover Texts, and no Back-Cover Texts.
    A copy of the license is included in the section entitled “GNU
    Free Documentation License”.

    If you have Invariant Sections, Front-Cover Texts and Back-Cover Texts,
    replace the “with…Texts.” line with this:

    with the Invariant Sections being LIST THEIR TITLES, with the
    Front-Cover Texts being LIST, and with the Back-Cover Texts being LIST.

    If you have Invariant Sections without Cover Texts, or some other
    combination of the three, merge those two alternatives to suit the
    situation.

    If your document contains nontrivial examples of program code, we
    recommend releasing these examples in parallel under your choice of
    free software license, such as the GNU General Public License,
    to permit their use in free software.

    View complete License here

    Sitemap-Suche